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Fasten

40 Tage vor Ostern beginnt die Fastenzeit.

Von Aschermittwoch bis zum Osterfest wird als (geistliche) Vorbereitung auf die Passion Jesu die Fastenzeit begangen.Innehalten, alte Gewohnheiten aufbrechen und sich vorbereiten – darum geht es in der Fastenzeit.
Biblische Ursprünge des Fastens

Das biblische Vorbild für die Fastenzeit sind die 40 Tage Jesu in der Wüste (Matthäus 4,2). Die Zahl 40 findet sich aber auch in anderen Zusammenhängen im Alten und Neuen Testament, sie ist die biblische Zahl der Prüfung: Im Alten Testament wird erzählt, wie die Israeliten 40 Jahre lang durch die Wüste wanderten und wie Mose 40 Tage mit Gott auf dem Berg Sinai verbringt  Im Neuen Testament wird 40 Tage nach der Auferstehung Jesu von seiner Himmelfahrt berichtet.

Unterschiedliche Fastentraditionen

Das Fasten hat in den verschiedenen Kirchen einen unterschiedlichen Stellenwert und es gibt unterscheidliche Formen davon.

Fasten heute

Fastenaktion „7 Wochen ohne“ , an der mittlerweile Millionen Menschen teilnehmen.

In den sieben Wochen vor Ostern soll durch den bewussten Verzicht auf eine selbstgewählte Gewohnheit, ein neues Bewusstsein für das eigene Leben geschaffen werden. Dabei können so unterschiedliche Sachen ausgewählt werden, wie z.B. Alkohol trinken, Schokolade essen, Soziale Medien nutzen oder Schimpfwörter verwenden.

Das Pendant zu dieser Verzichtaktion sind die zwei Angebote „7 Wochen mit“  und „7 Wochen anders“, die den Blick für ein bewusstes Leben schärfen wollen. So habe ich z.B. durch den Verzicht auf Fernsehen plötzlich ein Mehr an Zeit, die ich z.B. dafür sinnvoll einsetzen kann, anderen Menschen etwas Gutes zu tun. Innehalten, alte Gewohnheiten aufbrechen und sich auf das bevorstehende Osterfest vorbereiten, dies ist die Chance und Herausforderung der Fastenzeit.

 

 

Gebetsraum CVJM Marienhof 2021